Online-Terminbuchung bezeichnet die Möglichkeit, dass (potenzielle) Kunden über eine Webseite oder einen Link selbst einen Termin bei einem Betrieb anfragen oder vereinbaren, ohne anzurufen. Üblich sind ein Kalender mit freien Zeitfenstern sowie ein kurzes Formular für Kontaktdaten und Anliegen.
Für Handwerksbetriebe ist meist eine zweistufige Variante sinnvoll: Der Kunde stellt eine Terminanfrage, der Betrieb bestätigt oder lehnt sie ab. So lässt sich prüfen, ob Anfahrt, Qualifikation und freie Kapazität passen, bevor ein verbindlicher Termin entsteht. Die buchbaren Zeiten ergeben sich idealerweise aus Arbeitszeiten, Urlaub, bereits geplanten Aufträgen und Feiertagen.
Datenschutzrechtlich werden beim Buchungsformular personenbezogene Daten des Anfragenden verarbeitet (Name, Kontakt, Anliegen). Verantwortlich ist in der Regel der Betrieb; ein Spam-Schutz und sparsame Datenerhebung sind empfehlenswert.
Online-Terminbuchung in der Praxis — mit Meistron
Meistron bietet einen optionalen privaten Buchungslink. Je nach Modus gelten konfigurierte Zeitfenster und Kapazitäten oder berechnete Mitarbeiter-Verfügbarkeiten. Kunden stellen eine Anfrage ohne Anmeldung. Inhaber oder Büro nehmen sie im Web-Posteingang an, lehnen sie ab, stellen eine Rückfrage oder schlagen einen anderen Termin vor. Erst die Annahme erzeugt einen Auftragstermin; der Kunde beantwortet Rückfragen und Alternativvorschläge über seinen Link im Browser.
Verwandte Begriffe
Allgemeine Information (Stand 13. September 2026), keine Rechts- oder Steuerberatung.
