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Schreiner & Tischler

Software für Schreiner und Tischler: Aufmaß, Werkstatt und Rechnung

Meistron verbindet in Schreinereien und Tischlereien vier Schritte: Maße am Auftrag festhalten, ein Angebot schreiben, Arbeit und Material erfassen und die Rechnung vorbereiten. Die Anwendung läuft im Browser sowie auf iPhone und Android. Am Beispiel eines Einbauschranks zeigt dieser Leitfaden, wie Sie Fertigung und Montage nachvollziehbar organisieren. Möbelkonstruktion, Zuschnittoptimierung und CNC-Ansteuerung gehören weiterhin in Ihr Fachprogramm.

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Stand:

Schreiner hobelt eine Holzplatte an der Hobelbank

Bei einem Einbauschrank oder einer Möbelmontage müssen das letzte Aufmaß, die freigegebene Ausführung und die gebuchten Arbeitsstunden zusammenpassen. Meistron hält diese Angaben beim Auftrag, damit Werkstatt, Montage und Büro mit demselben Bezug arbeiten.

Typisches Problem

Die Ausführung wurde geändert, doch im Angebot steht noch die alte Beschlagmenge und im Büro fehlt die letzte Montagestunde.

So hilft Meistron im Alltag

  • Aufmaß-Positionen und Fotos mit Markierungen am Auftrag speichern
  • Angebote nach Material, Fertigung und Montage gliedern
  • Werkstatt- und Montagezeiten dem Kundenauftrag zuordnen
  • Auftragsdaten für die Rechnung übernehmen und vor dem Versand prüfen

Darauf kommt es in Ihrem Betrieb an

Das richtige Maß wiederfinden

Benennen Sie Aufmaß-Positionen und ergänzen Sie Fotos oder Notizen. So ist später erkennbar, zu welchem Bauteil und welcher Messstelle eine Angabe gehört.

Fertigung und Montage verbinden

Materialzuweisungen und Arbeitsstunden bleiben dem Kundenauftrag zugeordnet. Das Büro muss die Vorbereitung in der Werkstatt nicht aus dem Montagetermin ableiten.

Änderungen vor der Rechnung prüfen

Vergleichen Sie die vereinbarte Ausführung mit den tatsächlichen Arbeiten. Übernehmen Sie passende Daten in die Rechnung und kontrollieren Sie die Vorschau.

Welche Arbeit übernimmt die Software für Schreiner und Tischler?

Für eine Maßanfertigung entstehen kaufmännische und handwerkliche Informationen an verschiedenen Stellen: beim Kundentermin, an der Werkbank, bei der Montage und im Büro. Meistron verknüpft diese Arbeit über den Auftrag. Dort dokumentieren Sie Maße, Fotos, Notizen, Material und Zeiten. Angebote und Rechnungen werden im Belegeditor erstellt. Termine und zuständige Mitarbeiter sehen Sie im Kalender.

Das hilft besonders dann, wenn eine Person das Aufmaß nimmt und eine andere später montiert. Benennen Sie den Auftrag eindeutig und schreiben Sie Absprachen so auf, dass sie auch ohne das ursprüngliche Gespräch verständlich sind. „Schrank Flur – Front freigegeben“ ist aussagekräftiger als eine Notiz „passt“. Welche Ausführung vereinbart ist und ob die Maße für die Fertigung freigegeben sind, prüfen Sie selbst; eine gespeicherte Notiz ist keine automatische Fertigungsfreigabe.

Kundentermine und Montageeinsätze für das Team planen

Ein Einbauschrank vom Aufmaß bis zur Übergabe

Das Beispiel ist frei erfunden und beschreibt einen möglichen Arbeitsablauf. Es zeigt keine Arbeit eines Meistron-Kunden. Gemeint ist ein Einbauschrank mit drei Türen; Konstruktion, Beschläge und Einbausituation prüfen Sie für Ihr eigenes Vorhaben gesondert.

  1. Beim Aufmaß: Legen Sie den Auftrag an und benennen Sie die Messstellen. Halten Sie lichte Maße, Einbausituation und offene Fragen in passenden Aufmaß-Positionen, Fotos und Notizen fest. Trennen Sie ein vorläufiges Maß von einer bereits geprüften Angabe durch eine verständliche Beschreibung.
  2. Vor dem Angebot: Beschreiben Sie Korpus, Fronten, Beschläge und Oberflächen. Halten Sie fest, welche Arbeiten zur Montage gehören. Offene Entscheidungen, etwa Griffe oder Dekor, klären Sie mit dem Kunden, bevor Sie die endgültigen Mengen und Positionen festlegen.
  3. In der Werkstatt: Erfassen Sie die Arbeit am richtigen Auftrag und ordnen Sie verwendetes Material zu. Zuschnittlisten und Maschinendaten entstehen weiterhin in Ihrem dafür vorgesehenen Programm. Meistron berechnet aus einem Schrankmaß keine fertige Teileliste.
  4. Bei der Montage: Das zuständige Team öffnet den Auftrag, dokumentiert den Einbau und erfasst seine Zeiten. Halten Sie eine vereinbarte Änderung, etwa einen zusätzlichen Einlegeboden, mit Menge und Beschreibung fest. So lässt sich später prüfen, welche Position im Angebot enthalten war und welche ergänzt wurde.
  5. Im Büro: Gleichen Sie die ausgeführte Leistung mit dem Angebot ab. Übernehmen Sie passende Material- und Zeitpositionen für die Rechnung, prüfen Sie mögliche Doppelungen und kontrollieren Sie den Beleg. Die gespeicherten Auftragsangaben helfen auch, wenn der Kunde später eine Ergänzung anfragt.

Angebotsbeispiel für einen Einbauschrank

Die folgende Gliederung zeigt, wie Sie Material und Arbeit nachvollziehbar beschreiben können. Mengen und Stunden sind ausschließlich illustrative Annahmen. Sie sind keine Zuschnittliste, keine Richtzeiten und keine Empfehlung für eine bestimmte Konstruktion. Preise bleiben bewusst offen; sie kommen aus Ihrer Kalkulation und der konkreten Vereinbarung.

Schreiben Sie bei der Materialposition auch die relevante Ausführung dazu, etwa Dekor und Materialstärke. Bei Beschlägen kann eine konkrete Bezeichnung sinnvoller sein als „Zubehör“. Unter Montage beschreiben Sie den vereinbarten Umfang, damit etwa eine zusätzliche Anpassung vor Ort nicht stillschweigend in einer unklaren Sammelposition verschwindet. Wenn Sie eine Pauschale vereinbaren, können Sie die Arbeitszeit intern trotzdem erfassen, ohne sie zusätzlich als Stunden abzurechnen.

Illustrative Angebotsgliederung für einen Einbauschrank – ohne Preise
PositionBeispielmengeBeschreibung für das eigene Angebot
Korpusmaterial12 m²Material und Dekor nach abgestimmter Ausführung
Fronten3 StückAusführung und Abmessungen gesondert festlegen
Topfscharniere9 StückPassender Beschlag nach eigener Planung
Werkstattarbeit18 StundenFrei angenommene Personenstunden für die Fertigung
Montage12 StundenZwei Personen mit jeweils sechs Stunden im Beispiel
Transport1 pauschalVereinbarter Umfang und Lieferort

18 Werkstattstunden plus 12 Montagestunden ergeben 30 Personenstunden. Die 12 m² Korpusmaterial werden nicht aus den Schrankmaßen berechnet; sie sind eine unabhängig gewählte Beispielmenge.

Die Positionen im kostenlosen Angebots-Generator ausprobieren

Kalkulationsprogramm für Schreiner: Angebot und Ergebnis unterscheiden

Vor dem Angebot brauchen Sie eigene Mengen, Arbeitsansätze und Preise. Meistron enthält keine Kalkulationsdatenbank mit Richtzeiten für Möbel, Türen oder Innenausbau. Ein gespeichertes Material mit Einheit und Preis kann im Belegeditor wiederverwendet werden. Wie viele Platten, Kantenmeter oder Beschläge für die konkrete Konstruktion nötig sind, ermitteln und prüfen Sie außerhalb dieses Katalogeintrags.

Eine Plattenfläche ist außerdem nicht automatisch die Einkaufsmenge. Verschnitt, Dekorrichtung und verfügbare Plattenformate können Ihre Materialplanung beeinflussen. Das Beispiel mit 12 Quadratmetern Korpusmaterial sagt deshalb nichts darüber aus, wie viele ganze Platten bestellt werden sollten. Meistron optimiert keinen Zuschnitt. Übertragen Sie nur die für Ihr Angebot ermittelten Mengen und halten Sie Ihre Kalkulationsannahmen so fest, dass Sie sie bei einer Änderung wieder prüfen können.

Auch bei der Arbeitszeit lohnt sich die Trennung: Ein Montagetermin von sechs Stunden mit zwei Personen steht für zwölf Personenstunden. Im Beispiel kommen 18 Stunden aus der Werkstatt hinzu. Der kostenlose Stundensatz-Rechner unterstützt eine vereinfachte Betrachtung der Betriebskosten und verrechenbaren Stunden. Er ersetzt keine Möbelkalkulation, hilft aber dabei, den eigenen Stundenansatz mit nachvollziehbaren Eingaben zu prüfen.

Den Stundenansatz für Werkstatt und Montage nachvollziehen

Aufmaß am Smartphone: was erfasst und was berechnet wird

Für ein Aufmaß bietet Meistron Länge, Fläche, Volumen und eine frei definierte Größe. Geben Sie zum Beispiel für eine rechteckige Fläche 2,40 Meter und 0,60 Meter ein, berechnet das Programm 1,44 Quadratmeter. Jede Position hat eine eigene Bezeichnung und kann mit Notizen ergänzt werden. Die gespeicherten Maße erscheinen als eigener Block im Auftragsnachweis. Diese Funktion steht im Browser sowie in den Apps für iPhone und Android zur Verfügung.

Eine Raumabmessung ist damit dokumentiert, aber noch kein Fertigungsmaß. Prüfen Sie Anschlüsse, Einbauabstände und die Eignung der Messung selbst. Fotos können Sie mit Markierungen ergänzen, um den Bezug zu erklären. Lasergeräte werden dadurch nicht angebunden, Maße werden nicht automatisch aus einem Bild oder CAD-Plan gelesen. Die für ein Angebot benötigten Mengen tragen Sie nach der Prüfung in die passenden Positionen ein.

Werkstatt und Montage im selben Auftrag nachvollziehen

Starten und stoppen Sie die Zeiterfassung am Auftrag oder erfassen Sie passende Zeiten nachträglich. Eine eindeutige Beschreibung hilft, wenn Sie später Vorbereitung, Fertigung und Montage auseinanderhalten möchten. Die Dauer im Kalender und die tatsächlich erfasste Arbeitszeit sind unterschiedliche Angaben. Aus einem eingeplanten Termin sollten Sie deshalb keine ungeprüfte Stundenposition für die Rechnung ableiten.

Material wird dem Auftrag zugewiesen. Das ist bei Korpusmaterial genauso hilfreich wie bei einem zusätzlich verbauten Beschlag: Die Menge bleibt beim richtigen Kundenauftrag. Nicht verbrauchte Mengen können zurückgegeben werden. Ob dabei auch der Lagerbestand verändert wird, hängt vom Bestandsmodus und von der ursprünglichen Buchung ab. Für die Rechnung übernehmen Sie anschließend nur die Positionen, die zur vereinbarten Leistung gehören.

Arbeitszeit am Auftrag erfassen und für die Rechnung übernehmen

Vom Angebot zur Rechnung und zur Nachkalkulation

Ein Angebot lässt sich in eine Rechnung umwandeln. Alternativ übernehmen Sie erfasste Stunden und zugewiesenes Material über „Aus Auftrag übernehmen“. Prüfen Sie dabei, ob etwa die Werkstattarbeit schon in einer Pauschalposition enthalten ist. Eine erneute Übernahme derselben Arbeit als Stundenposition würde den Kunden sonst doppelt belasten. Änderungen an der Ausführung müssen vor dem Versand mit dem vereinbarten Leistungsumfang abgeglichen werden.

Nach der Abrechnung kann der Inhaber in der Gewinn-Analyse den Umsatz und die erfassten Kosten betrachten. Dafür müssen unter anderem Kostensätze, Arbeitszeiten, Einkaufspreise und zugeordnete Eingangsrechnungen gepflegt sein. Eine leere Kostenangabe ist keine belastbare Aussage darüber, wie wirtschaftlich der Auftrag war. Nutzen Sie die Auswertung, um die Annahmen Ihres nächsten ähnlichen Angebots zu prüfen: War die Vorbereitung vollständig angesetzt, passte die Montagezeit, gab es Material, das zuvor fehlte?

Das Ergebnis eines abgerechneten Auftrags prüfen

Wenn Aufmaß, Werkstatt und Büro an wenigen Personen hängen

In einer kleinen Schreinerei wechseln Aufgaben im Tagesverlauf: Nach dem Aufmaß folgt die Werkstatt, am Abend die Rechnung. Legen Sie deshalb zuerst einen überschaubaren Ablauf für einen Auftrag fest. Wo stehen die freigegebenen Angaben, wer erfasst die Arbeit und wer prüft den Beleg? Wenn dieselbe Person mehrere Aufgaben übernimmt, hilft ein klarer Bezug zum Auftrag ebenso wie bei einem Team. Der Leitfaden für Kleinbetriebe zeigt, welche Schritte Sie zum Einstieg gemeinsam durchspielen können.

Den Einstieg für eine kleine Schreinerei planen

Funktionen für Büro und Baustelle

Diese Bereiche unterstützen den Ablauf vom geplanten Auftrag bis zur Rechnung. Die verlinkten Seiten erklären die jeweiligen Funktionen im Detail.

Mehr Details in der Produkt-Tour und unter Preise.

Geld rein · Gewinn sichtbar · Kunden begeistert

Warum Meistron für Schreiner & Tischler

Geld rein

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Wissen, was übrig bleibt

Meistron zeigt pro Auftrag, was nach Zeit, Material und Eingangsrechnungen vom Umsatz übrig bleibt — nicht erst beim Steuerberater.

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Darauf können Sie sich verlassen

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  • Made in Germany
  • Monatlich kündbar

Häufige Fragen zur Schreiner-Software

Eignet sich Meistron für Schreiner und Tischler am Mac?

Die Web-Anwendung läuft im Browser und kann damit auch am Mac genutzt werden. Für die Arbeit unterwegs gibt es Apps für iPhone und Android. Kunden, Aufträge, Dokumentation und Belege gehören zum selben Betrieb. Eine lokale Möbelkonstruktion oder Maschinenanbindung ist nicht Bestandteil dieser Browser-Anwendung.

Erstellt die Software aus meinen Maßen eine Zuschnittliste?

Nein. Meistron berechnet bei Aufmaß-Positionen einfache Flächen und Volumen aus den eingegebenen Abmessungen. Daraus entstehen keine Korpusplanung, Zuschnittoptimierung oder CNC-Daten. Diese Planung bleibt im Fachprogramm. Benötigte Mengen übernehmen Sie nach eigener Prüfung in das Angebot oder die Rechnung.

Werden erfasste Montagestunden automatisch berechnet?

Sie erfassen die Arbeitszeit am Auftrag und übernehmen passende Stunden bewusst in die Rechnung. Die Zeiterfassung allein löst keinen Versand aus. Bei einer vereinbarten Pauschale können die Zeiten der internen Nachkalkulation dienen, ohne zusätzlich als Stundenposition auf dem Beleg zu stehen. Prüfen Sie den gewählten Abrechnungsweg vor dem Versand.

Kann ich Angebote für Möbel und Innenausbau schreiben?

Ja. Sie erstellen einzelne Positionen mit Beschreibung, Menge, Einheit und Preis und können Material aus Ihrem Katalog verwenden. Ein angenommenes Angebot lässt sich in eine Rechnung umwandeln. Die angebotene Ausführung, nötige Materialmengen und Arbeitsansätze legen Sie selbst fest; eine fertige Möbelkalkulation wird nicht vorgegeben.

Was kann ich ohne Konto ausprobieren?

Der kostenlose Angebots-Generator erstellt einen einzelnen PDF-Beleg aus Ihren Eingaben. Der Stundensatz-Rechner zeigt einen vereinfachten Rechenweg mit Ihren eigenen Annahmen. Beide verwalten keine laufenden Kundenaufträge und ersetzen kein Belegarchiv. So können Sie zunächst Ihre Angebotsgliederung oder Ihren Stundenansatz ausprobieren.

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    Tron

    Dein Meistron-Assistent

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