Ein Bautagebuch ist die fortlaufende, chronologische Dokumentation des Baugeschehens: Wetter, anwesende Mitarbeiter und Gewerke, ausgeführte Arbeiten, Lieferungen, Behinderungen und besondere Vorkommnisse. Geführt wird es je nach Projekt vom Bauleiter, vom Auftragnehmer oder von der Bauüberwachung.
Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zum Bautagebuch besteht für Handwerksbetriebe grundsätzlich nicht; sie kann sich aber aus dem Vertrag ergeben, etwa bei öffentlichen Aufträgen oder über die Leistungsbilder der Bauüberwachung. Unabhängig von einer Pflicht hat sich die laufende Dokumentation bewährt, weil sie Abläufe, Verzögerungen und Zusatzleistungen nachvollziehbar macht.
Im Streitfall — etwa über Behinderungen, Nachträge oder Mängel — ist ein zeitnah geführtes Bautagebuch oft das wichtigste Beweismittel. Fotos mit Datum und kurze, sachliche Einträge sind dabei wertvoller als nachträglich rekonstruierte Berichte.
Bautagebuch in der Praxis — mit Meistron
Ein eigenes Bautagebuch-Modul bietet Meistron nicht; die Foto- und Skizzen-Dokumentation pro Auftrag hält Baustellenzustände und Arbeitsfortschritte aber laufend fest.
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