Für das Handwerk mit 1 bis 10 Mitarbeitern

Handwerkersoftware für Kleinbetriebe

Meistron ist eine Handwerkersoftware für Kunden, Angebote, Aufträge, Einsatzplanung, Rechnungen und Zeiterfassung. Kleine Betriebe mit 1 bis 10 Mitarbeitern können damit Baustelle und Büro verbinden: im Browser sowie auf iPhone, iPad und Android. Abgerechnet werden Accounts, nicht die genutzten Geräte. Diese Auswahlhilfe zeigt, welche Abläufe ein kleiner Betrieb braucht, wie der Einstieg mit einem Inhaber-Account funktioniert und welche Kosten und Exportwege vor der Entscheidung wichtig sind.

Redaktion: Meistron · Hephatron UG · Stand

Wann genügt eine Vorlage, wann hilft eine Handwerkersoftware?

Die Betriebsgröße allein entscheidet das nicht. Auch ein Einpersonenbetrieb kann viele wiederkehrende Kunden und parallele Aufträge haben. Umgekehrt braucht ein Team für einen einzelnen Beleg keine neue Verwaltung. Achten Sie zuerst auf die Stellen, an denen Angaben verloren gehen oder doppelt erfasst werden.

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben.

Auswahlhilfe nach dem Arbeitsablauf Ihres Kleinbetriebs
Ihr AlltagDarauf kommt es anPassender Einstieg
Sie schreiben gelegentlich einen einzelnen Beleg.Eine Vorlage oder ein einzelnes Werkzeug kann genügen.Rechnungswerkzeug ausprobieren
Sie übertragen dieselben Kunden, Stunden und Materialien mehrfach.Prüfen Sie den Weg vom Auftrag zur Rechnung mit einem eigenen Beispiel.Rechnung aus dem Auftrag
Mehrere Personen arbeiten am selben Auftrag.Prüfen Sie Terminübersicht, Dokumentation und Zugriffsrechte gemeinsam.Digitale Plantafel ansehen
Sie brauchen Abbund, CAD oder eine Zuschnittoptimierung.Diese Fachplanung braucht ein dafür geeignetes Programm; Meistron ersetzt es nicht.Leistungsumfang je Gewerk prüfen

Wenn Sie zunächst nur ein Angebot formulieren möchten, können Sie den kostenlosen Angebotsgenerator ohne Konto nutzen. Er ersetzt keine Auftragsverwaltung. Für einen einzelnen Wochenzettel steht der Stundenzettel als PDF bereit.

So starten Sie mit einem kleinen Betrieb

Die kostenlose Testphase dauert 30 Tage und beginnt mit einem Inhaber-Account. Sie benötigen keine Kreditkarte. Ohne anschließende Tarifwahl endet der Test von selbst; es entsteht kein kostenpflichtiges Abo. Eine feste Einrichtungsdauer wäre ungenau: Sie hängt unter anderem von Ihren vorhandenen Kunden- und Artikeldaten ab.

  1. Firmenprofil und Angaben für die Rechnung eintragen und die Belegvorschau prüfen.
  2. Einen Beispielkunden und einen Auftrag anlegen, Termin, Material und Arbeitszeit zuordnen.
  3. Die Rechnung aus dem Beispielauftrag vorbereiten und prüfen, ohne sie an einen echten Kunden zu senden.
  4. Für den Team-Einsatz die benötigten Accounts buchen, Mitarbeiter einladen und die Rollen Inhaber, Büro und Mitarbeiter passend vergeben.

Die Produkt-Tour zeigt diese Arbeitsschritte. Für die Auswahl zwischen mehreren Anbietern hilft der Handwerkersoftware-Vergleich mit Quellen und Stichtagen. Ein KI-Zugang über MCP ist ein zusätzlicher Arbeitsweg: Sie legen selbst fest, welche Daten ein verbundener Assistent lesen oder ändern darf.

Ein Beispiel: vom Reparaturauftrag zur Rechnung

Das folgende Beispiel ist frei gewählt und keine Kundenreferenz: Ein kleiner Montagebetrieb tauscht Beschläge an einer Tür. Die Inhaberin nimmt den Auftrag auf, ein Mitarbeiter führt ihn aus, anschließend wird die Rechnung im Büro geprüft. Der Kunde soll später anhand der Beschreibung erkennen können, welche Arbeit abgerechnet wurde.

Vor dem Termin: Umfang und Zuständigkeit klären

Im Auftrag stehen der Kunde, die Adresse, die betroffene Tür und die vereinbarte Leistung. Fotos vom Ausgangszustand helfen bei der Vorbereitung. Das Angebot trennt den Austausch der Beschläge von zusätzlichen Arbeiten. Für den Termin wird festgelegt, wer ihn übernimmt. So muss die Person vor Ort den Auftrag nicht aus einzelnen Nachrichten zusammensetzen.

Vor Ort: tatsächliche Arbeit festhalten

Der Mitarbeiter dokumentiert Arbeitszeit, eingesetztes Material und den Zustand nach dem Austausch. Eine zusätzliche Reparatur sollte als eigener Leistungsumfang erkennbar bleiben. In Meistron können Fotos, Material, Zeiten und Auftragsnachweise am Auftrag zusammenkommen. Welche Angaben im Nachweis benötigt werden, hängt von Ihrer Arbeit und der Vereinbarung mit dem Kunden ab.

Im Büro: Positionen prüfen und übernehmen

Für das Rechenbeispiel werden 2 Stunden zu je 65 Euro und Material im Wert von 38 Euro angesetzt. Das ergibt 168 Euro vor Umsatzsteuer. Diese frei gewählten Werte sind keine Preisempfehlung. Fahrtkosten oder weitere Leistungen müssten gesondert vereinbart und erfasst werden. Die passende steuerliche Behandlung wird für den konkreten Auftrag geprüft.

Sie übernehmen die passenden Auftragsdaten in die Rechnung und kontrollieren vor dem Versand Empfänger, Mengen und Preise. Unter Rechnungsprogramm für Handwerker ist dieser Belegweg beschrieben. Für die eigene Kalkulation hilft der Stundensatz-Rechner, Kosten und abrechenbare Stunden gegenüberzustellen.

Was sich mit einem kleinen Team verändert

Solange Sie allein arbeiten, kennen Sie oft den Stand jedes Auftrags. Mit Büro und Monteuren muss der Stand auch für andere verständlich sein. Ein Foto ohne Zuordnung oder eine Arbeitszeit ohne Auftrag erzeugt Rückfragen. Entscheidend ist deshalb, dass Angaben dort stehen, wo die nächste Person sie benötigt.

Meistron bietet eine gemeinsame Auftragsverwaltung, eine digitale Plantafel für die Einsatzplanung und Zeiterfassung am Auftrag. Der Funktionsumfang einer Rolle sollte zum jeweiligen Verantwortungsbereich passen. Prüfen Sie bei der Team-Einrichtung mit den gebuchten Accounts, welche Daten Inhaber, Büro und Mitarbeiter sehen und bearbeiten dürfen. Die kostenlose Testphase enthält zunächst einen Inhaber-Account.

Nutzen Sie für diesen Test Ihre üblichen Geräte. Die Handwerker-App für iPhone, iPad und Android und die Web-Oberfläche bedienen unterschiedliche Arbeitssituationen. Prüfen Sie auch den Übergang zwischen Baustelle und Büro sowie das Verhalten bei der Verbindung, die an Ihren Einsatzorten tatsächlich verfügbar ist.

Fünf Prüffälle für Ihre Software-Auswahl

Ein Test wird aussagekräftig, wenn er einen vollständigen Arbeitsablauf abbildet. Nutzen Sie zunächst erfundene Beispieldaten und gehen Sie dieselben Schritte durch, die in Ihrem Betrieb wiederkehren. Halten Sie anschließend fest, wo eine Rückfrage nötig war und welche Angabe noch einmal erfasst werden musste.

  1. 1. Kunde und Auftrag

    Legen Sie einen Beispielkunden und einen Auftrag mit aussagekräftigem Titel an. Suchen Sie anschließend nach dem Namen und einem Wort aus der Beschreibung. Prüfen Sie, ob Sie den Vorgang ohne Kenntnis der Auftragsnummer wiederfinden.

  2. 2. Angebot und Leistungsumfang

    Erfassen Sie Material und Arbeitsleistung getrennt. Ergänzen Sie eine Beschreibung, die Ihr Kunde verstehen würde. Prüfen Sie die Vorschau und die Umwandlung eines angenommenen Angebots in eine Rechnung, bevor Sie den Ablauf im Alltag einsetzen.

  3. 3. Baustelle und Büro

    Öffnen Sie den Beispielauftrag auf den Geräten, die Sie tatsächlich nutzen. Ergänzen Sie ein Foto, Arbeitszeit und Material. Nach der Buchung weiterer Accounts prüfen Sie zusätzlich mit den jeweiligen Teamrollen, wer welche Angaben sehen und ändern darf.

  4. 4. Rechnung und Zahlung

    Kontrollieren Sie Positionen, Menge, Preis und Rechnungsempfänger. Gehen Sie den vorgesehenen Zahlungsweg durch und klären Sie, wie offene Rechnungen im Büro nachgehalten werden. Nutzen Sie dafür einen klar gekennzeichneten Testfall ohne Versand an einen echten Kunden.

  5. 5. Buchhaltung und laufende Kosten

    Besprechen Sie die benötigte Belegübergabe mit Ihrer Steuerberatung. Prüfen Sie das gewünschte Exportformat sowie Account-Anzahl, Pro-Modul und nutzungsabhängige Gebühren. Entscheidend ist der benötigte Ablauf Ihres Betriebs.

Für einen Holzbaubetrieb sind andere Beispiele sinnvoll als für eine Tischlerei. Unsere Seiten zur Software für Zimmereien, zur Auftragsverwaltung für Schreiner und zur Software für SHK-Betriebe beschreiben die jeweiligen Abläufe genauer.

Kosten und Leistungsgrenzen vorher prüfen

Regulär kostet der erste Account 49,99 € im Monat oder 499,99 € im Jahr. Jeder weitere Account kostet zusätzlich 50,00 € im Monat beziehungsweise 500,00 € im Jahr. Für Registrierungen bis zum 31.12.2026 gilt der Founder-Rabatt von 60 %: 20,00 € pro Account und Monat oder 200,00 € pro Account und Jahr. Der Rabatt bleibt bestehen, solange das Abonnement ununterbrochen läuft. Alle Preise sind Endpreise inklusive 19 % deutscher MwSt. Enthalten sind Kalender, Aufträge, Rechnungen, Zeiterfassung, Materialkatalog, Tap to Pay und die Lexware/DATEV-Anbindung. Optional: Pro-Modul für DATANORM, Bestellwesen und KI-Angebot (49,99 €/Monat); ab dem 4. Betriebsjahr 9,99 €/Monat für Langzeit-Archivierung. Versand- und Zahlungsgebühren fallen nach Nutzung an. 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.

Ein Account kann im Web und in den mobilen Apps genutzt werden; die Plattform verursacht keinen eigenen Account-Aufpreis. Für mehrere Personen buchen Sie die benötigte Account-Anzahl. Den Gesamtbetrag für Ihr Team berechnen Sie auf der Preisseite. Das Abo ist zum Ende des gewählten Abrechnungszeitraums kündbar: beim Monatsabo zum Monatsende der Abrechnungsperiode, beim Jahresabo zum Ende des bezahlten Jahres.

Eine Auftragsverwaltung ersetzt keine technische Fachplanung. Meistron bietet kein CAD, keine Abbundplanung und keine automatische Mengenermittlung aus Plänen. Wenn Sie solche Funktionen benötigen, bleiben sie ein eigener Teil Ihrer Software-Auswahl. Das gilt auch für besondere Vorgaben öffentlicher Rechnungsempfänger: Klären Sie Format und Übermittlungsweg, bevor Sie einen Auftrag darüber abrechnen. Der Leitfaden zur E-Rechnung im Handwerk trennt Fristen, Formate und den verfügbaren Meistron-Belegweg.

Welche Daten kann ich übernehmen und exportieren?

Bestandsdaten übernehmen Sie per Excel- oder CSV-Import mit Spaltenzuordnung. Für einen späteren Wechsel können Sie unter „Daten → Datenexport“ Kunden, Aufträge, Rechnungsdaten und Positionen, Arbeits- und Auftragszeiten sowie Material- und Wartungsdaten als CSV herunterladen. Die verfügbaren Datenexporte lassen sich auch gemeinsam in einer ZIP-Datei laden. Ein CSV-Export der Rechnungsdaten ersetzt nicht die Originalbelege.

Für die Steuerberatung gibt es den DATEV-Buchungsstapel und die Lexware-Office-Anbindung. Besprechen Sie vor der Umstellung, welche Dateien Ihre Kanzlei benötigt. Der Schnittstellen-Überblick beschreibt die vorhandenen Übertragungswege.

Fragen aus der Auswahl eines Kleinbetriebs

Ist Meistron auch für einen Einpersonenbetrieb geeignet?

Meistron richtet sich auch an Betriebe, in denen eine Person Angebote, Termine und Rechnungen bearbeitet. Der Nutzen hängt vom Arbeitsablauf ab: Wenn Sie wiederkehrende Kunden und mehrere Aufträge verwalten, lohnt sich ein durchgehender Test. Für einzelne Dokumente können die kostenlosen Werkzeuge ausreichen.

Gibt es eine dauerhaft kostenlose Handwerkersoftware von Meistron?

Die Meistron-Auftragsverwaltung benötigt nach der Testphase ein Abo. Davon getrennt bleiben die kostenlosen Werkzeuge für einzelne Berechnungen und Dokumente ohne Registrierung nutzbar. Sie enthalten keine Kunden- oder Auftragsverwaltung.

Muss ich sofort meinen gesamten Betrieb umstellen?

Prüfen Sie zunächst einen abgegrenzten Beispielablauf. Für den späteren Wechsel legen Sie fest, welche Daten übernommen werden müssen und wie laufende Aufträge weiterbearbeitet werden. Bestehende Rechnungen und Aufbewahrungspflichten sollten Sie dabei gesondert mit Ihrer Steuerberatung berücksichtigen.

Ist ein Kleinbetrieb dasselbe wie ein Kleinunternehmer?

Mit Kleinbetrieb ist auf dieser Seite die Größe und Organisation des Handwerksbetriebs gemeint. Ob eine umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung gilt, ist eine gesonderte Frage. Die Software-Auswahl ersetzt diese steuerliche Einordnung nicht.

Prüfen Sie einen Auftrag vom Anfang bis zur Rechnung

Meistron können Sie 30 Tage kostenlos testen. Nutzen Sie die Prüffälle als Leitfaden und entscheiden Sie anhand Ihres Arbeitsablaufs.

    Tron

    Dein Meistron-Assistent

    Willkommen! Ich bin Tron, der Meistron-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?