Skonto ist ein prozentualer Preisnachlass, den der Rechnungssteller für eine Zahlung innerhalb einer kurzen Frist gewährt — etwa „2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen“. Zahlt der Kunde später, ist der volle Rechnungsbetrag fällig.
Ein Anspruch auf Skonto besteht nur, wenn er vereinbart wurde — einseitig kann ihn weder der Kunde abziehen noch der Betrieb nachträglich streichen, wenn die Rechnung ihn ausweist. Üblich sind Skontosätze von wenigen Prozent bei Fristen zwischen einer und zwei Wochen; im Bauvertrag wird Skonto häufig schon im Angebot oder Verhandlungsprotokoll geregelt.
Betriebswirtschaftlich ist Skonto ein Tausch: schnellere Liquidität gegen einen Teil der Marge. Auf das Jahr gerechnet entspricht ein Skontoabzug einem hohen effektiven Zins — deshalb lohnt es sich, Skonto bewusst zu kalkulieren statt es pauschal zu gewähren, und im Einkauf eigene Skontofristen konsequent zu nutzen.
Verwandte Begriffe
Allgemeine Information (Stand 12. Juni 2026), keine Rechts- oder Steuerberatung.
