Skonto ist ein prozentualer Preisnachlass, den der Rechnungssteller für eine Zahlung innerhalb einer kurzen Frist gewährt — etwa „2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen“. Zahlt der Kunde später, ist der volle Rechnungsbetrag fällig.
Ein Anspruch auf Skonto besteht nur, wenn er vereinbart wurde — einseitig kann ihn weder der Kunde abziehen noch der Betrieb nachträglich streichen, wenn die Rechnung ihn ausweist. Üblich sind Skontosätze von wenigen Prozent bei Fristen zwischen einer und zwei Wochen; im Bauvertrag wird Skonto häufig schon im Angebot oder Verhandlungsprotokoll geregelt.
Betriebswirtschaftlich ist Skonto ein Tausch: schnellere Liquidität gegen einen Teil der Marge. Auf das Jahr gerechnet entspricht ein Skontoabzug einem hohen effektiven Zins — deshalb lohnt es sich, Skonto bewusst zu kalkulieren statt es pauschal zu gewähren, und im Einkauf eigene Skontofristen konsequent zu nutzen.
Verwandte Begriffe
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