Ein Stundenzettel dokumentiert, wann ein Mitarbeiter wie lange an welcher Aufgabe oder Baustelle gearbeitet hat. Er dient als Grundlage für Lohnabrechnung, Auftragsabrechnung und Kalkulation. Klassisch wird er auf Papier geführt und am Wochenende im Büro abgegeben — mit bekannten Folgen wie Übertragungsfehlern und verlorenen Zetteln.
Rechtlich spielt die Arbeitszeitdokumentation an mehreren Stellen eine Rolle: Das Arbeitszeitgesetz begrenzt Arbeitszeiten und schreibt Pausen vor, und nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sind Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. In einzelnen Branchen bestehen zudem besondere Aufzeichnungspflichten, etwa nach dem Mindestlohngesetz.
Bei nach Aufwand abgerechneten Arbeiten ist der Stundenzettel zugleich Abrechnungsnachweis gegenüber dem Kunden. Strittige Rechnungen lassen sich deutlich leichter klären, wenn Zeiten zeitnah, vollständig und pro Auftrag erfasst wurden.
Stundenzettel in der Praxis — mit Meistron
Meistron ersetzt den Papier-Stundenzettel durch digitale Zeiterfassung pro Auftrag und Mitarbeiter, berücksichtigt Pausenregeln nach dem Arbeitszeitgesetz und bietet einen Export für die Lohnabrechnung.
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